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Die Fasnacht in Rünenberg
hat klar einen heidnischen Ursprung.Die Hintergründe liegen im vertreiben böser Geister, sowie der
Vertreibung des Winters.
Auftakt der Fasnacht war immer der Fasnachtssonntag, an dem auch das
Fasnachtsfeuer niedergebrannt wurde.
Dieser Anlass begann mit einem Umzug durchs Dorf, bei dem meistens eine
stattliche Zahl Einwohner folgte. Geendet hat der Umzug immer beim
Fasnachtsfeuer. Hier umtanzten die Chluris das Fasnachtsfeuer, während
dem die Dorfmusik aufspielte.
Nachdem das Feuer niedergebrannt war, traf man sich bei einem Umtrunk in
einer der vier Restaurants des Dorfes. Natürlich immer begleitet von
regem Maskentreiben.
Am Fasnachtsmittwoch war Maskenball angesagt, wo diese Masken auch
prämiert wurden.
Samstags war Kehrausball, ebenfalls mit Maskentreiben.
Während dieser närrischen Zeit kamen ebenfalls Schnitzelbänke aus den
umliegenden Dörfern hierher um ihre Neuheiten loszuwerden, 4-6 solcher
Bänke waren jedes Jahr mit dabei.
Der Höhepunkt unserer Fasnacht war gekennzeichnet von unvorstellbaren
Aktivitäten im Restaurant Hirschen, wo Besucher aus dem Fricktal und
dem Schwarzbubenland hierher pilgerten.
Vier Musikformationen alleine im Hirschen sorgten für entsprechende
Stimmung. Doch all diese Festlichkeiten
verloren rapide an Interesse, wobei heute lediglich noch ein Kinderumzug
stattfindet.
Vor nunmehr 4 Jahren wurde die
Guggenmusik "Burnout-Rugger" gegründet, die disem schönen Brauch wieder
etwas auftrieb verleihen konnte. |