| Ortsgeschichte:
1102 hiess der Ort Runachperh, 1454 Runenberg.
Die
Römerstrasse von der Sommerau nach Zeglingen führte über Rünenberg.
Im
Jahre 1392 belehnte der Bischof von Basel Graf Hermann von Thierstein
mit dem Hof von Rünenberg.
Uf
der Linden bei Rünenberg war einer der fünf Orte, wo die Landgerichte
des Sisgaus unter freiem Himmel tagten.
Anno
1461 kam Rünenberg mit der Herrschaft Farnsburg an die Stadt Basel, in
der Helvetik zum Distrikt Gelterkinden und 1803 zum Bezirk Sissach.
Schon
1747 klapperte hier der erste Posamenterstuhl; 1757
bekam das Dorf eine Schule.
Rünenberg
ist die Heimat von General Johann August Sutter, dem
«Kaiser von Kalifornien», von
Martin Grieder alias Martin Birmann, dem grossen Sozialpionier des
Baselbiets, und von Niklaus Riggenbach, dem Erbauer der Vitznau-Rigi-Bahn.
Sehenswürdigkeiten:
Erratischer Block beim Dorfweiher mit der Gedenktafel
von Johann August Sutter und Martin Birmann. Alte
Dorflinde. Wasserfall Giessen im Chrindel.
Vereine:
Damenriege, Feldschützengesellschaft, Frauenriege/Altersturnen, Frauenverein,
Gemischter Chor, Gesundheitsturnen, Hauspflegeverein, Männerriege,
Milchgenossenschaft, Musikverein, Obstbauverein, Turnverein. |